Unsere Expertise im Sportplatzbau
Jede Anlage bringt unterschiedliche Rahmenbedingungen mit sich: von Grundstücksgröße und Belagswahl über Entwässerung bis hin zu Lärmschutz und Ausstattung. Unser Ansatz verbindet technische Qualität mit einer wirtschaftlichen, auf langfristige Nutzung ausgelegten und verlässlichen Planung.
Was Sie von uns erwarten können:
-
Langjährige Erfahrung in der Planung von Schul-, Vereins- und Freisportanlagen
-
Fachgerechte Planung nach DIN 18035 und den Vorgaben der Sportfachverbände
-
Durchdachte Gesamtkonzepte: Unterbau, Entwässerung, Beläge, Wege, Zugänge, Ausstattung
-
Wirtschaftliche und robuste Lösungen für dauerhafte Nutzbarkeit
-
Klare, strukturierte Abstimmung mit Bauämtern, Vereinen, Nutzergruppen und Fachstellen
-
Planung, die den Alltag im Blick behält – sicher, gut erreichbar, übersichtlich und langlebig
Wir unterstützen Sie beim Sportplatzbau insbesondere bei folgenden Fragestellungen
Ein Sportplatzbau wirft zu Beginn meist viele organisatorische und technische Fragen auf. Wir begleiten Kommunen, Schulen und Vereine strukturiert durch alle wichtigen Entscheidungspunkte – unter anderem bei:
1. Flächenbedarf & Standortfragen
Ein Großspielfeld hat eine Spielfläche von 105 × 68 Metern. Mit Sicherheitsräumen, Wegen und Nebenflächen sollten Sie für einen Vereinsplatz mit rund einem Hektar rechnen, Kleinspielfelder und Schulsportanlagen kommen mit deutlich weniger aus. Neben der Spielfläche entscheiden die Sicherheitsabstände nach DIN 18035, Flächen für Ballfangzäune, Zuschauer und Geräte sowie die Erschließung. Bei der Standortwahl prüfen wir früh Baugrund, Abstand zur Wohnbebauung und Planungsrecht. Das erspart spätere Umplanungen.
2. Auswahl der passenden Belagsart
Welcher Belag passt, hängt vor allem davon ab, wie viele Stunden der Platz pro Jahr genutzt wird. Naturrasen ist günstiger in der Herstellung, verträgt aber nur begrenzte Belastung. Kunststoffrasen ist ganzjährig und deutlich intensiver bespielbar, kostet mehr und muss nach einigen Jahren erneuert werden. Hybridrasen verbindet beides für stark genutzte Wettkampfplätze. Bei Kunststoffrasen berücksichtigen wir das EU-Verbot für eingestreutes Kunststoffgranulat ab Oktober 2031 und beraten zu unverfüllten Systemen und natürlichen Füllstoffen wie Kork oder Sand.
3. Unterbau & Entwässerung
Dauerhaft belastbar bleibt ein Sportplatz nur, wenn Baugrund, Tragschicht und Entwässerung aufeinander abgestimmt sind. Die Anforderungen dafür regelt die DIN 18035. Vor der Planung klären wir deshalb Tragfähigkeit und Wasserdurchlässigkeit des Bodens und leiten daraus ab, ob eine Flächendrainage nötig ist oder das Wasser über die Tragschicht versickern kann. Regenwasser planen wir zunehmend als Ressource: Rückhaltung und Nutzung für die Platzbewässerung senken die Betriebskosten und entlasten die Kanalisation.
4. Lärmschutz & Genehmigungsfähigkeit
Maßgeblich für die Genehmigung ist die Sportanlagenlärmschutzverordnung (18. BImSchV). Sie legt je nach Gebietsart Richtwerte fest, die tagsüber, in den Ruhezeiten und nachts eingehalten werden müssen. Abendtraining, Flutlicht und Zuschauerbetrieb können deshalb darüber entscheiden, ob ein Standort genehmigungsfähig ist. Wir klären das früh mit einer schalltechnischen Einschätzung und reagieren planerisch, etwa über die Ausrichtung des Spielfelds, Abstände, Lärmschutzwälle oder angepasste Nutzungszeiten.
5. Erschließung & Funktionalität im Alltag
Im Alltag funktioniert eine Sportanlage, wenn Wege kurz, eindeutig und barrierefrei sind. Wir ordnen Zugänge, Umkleiden, Geräteräume, Zuschauerbereiche und Stellplätze so an, dass sich Trainings-, Schul- und Zuschauerbetrieb nicht behindern. Dazu gehören Zufahrten für Pflegemaschinen und Rettungsfahrzeuge ebenso wie gut einsehbare Flächen. Bei Schulsportanlagen planen wir die Anbindung an das Schulgebäude und die Aufsicht von Anfang an mit.
6. Wirtschaftlichkeit & Betrieb
Die Baukosten eines Sportplatzes hängen vor allem von Spielfeldgröße, Belag, Unterbau, Entwässerung und Ausstattung wie Flutlicht oder Ballfangzäunen ab. Einen seriösen Pauschalpreis gibt es deshalb nicht. Belastbare Zahlen liefert die Kostenschätzung nach DIN 276, die wir in der Vorplanung (Leistungsphase 2 der HOAI) erstellen. Ebenso wichtig sind die Folgekosten für Pflege, Bewässerung, Flutlicht und die spätere Erneuerung des Belags. Wir vergleichen Varianten daher über die gesamte Nutzungsdauer, nicht nur über die Baukosten.
7. Fördermöglichkeiten & Ausschreibung
Sportplätze werden meist über Landesprogramme, die Landessportbünde, kommunale Mittel und zeitweise über Bundesprogramme gefördert. Wichtig: Gebaut werden darf in der Regel erst, wenn ein Zuwendungsbescheid oder die Zustimmung zum vorzeitigen Maßnahmebeginn vorliegt. Für den Antrag brauchen Sie üblicherweise eine Kostenberechnung nach DIN 276 und Planunterlagen. Beides erstellen wir und begleiten den Antrag. Anschließend erstellen wir die Leistungsverzeichnisse für die Ausschreibung der Bauleistungen, prüfen die eingegangenen Angebote und bereiten die Vergabeentscheidung vor.